Zwei Beschichtungsanlagen von Bern nach Düren verlagert

Frankfurt am Main/Düren, 2. November 2020 – Zwei Beschichtungsanlagen der SIHL AG, einem international führenden Produzenten für bedruckbare Medien im Digitaldruckmarkt, mussten ihren Weg von Bern nach Deutschland – genauer nach Düren – finden. Aus diesem Grund wendete sich das Unternehmen an die WISAG Industrie Service Gruppe, einen der führenden Industriedienstleister Deutschlands, die die De- und Remontage der beiden Anlagen eigenständig organisierte und durchführte.

„Vor über zehn Jahren haben wir schon einmal mit SIHL zusammengearbeitet und eine Anlage erfolgreich verlagert“, erinnert sich Sven Röttgers, Niederlassungsleiter der WISAG Produktionsservice in Bielefeld. „Nun benötigte der Kunde Unterstützung bei einer strategisch wichtigen Verlagerung von der Schweiz nach Deutschland.“ Der Industriedienstleister sollte nacheinander zwei Beschichtungsanlagen mit je vier Lackauftragswerken vom Demontage-Standort in Bern zum neuen Standort in Düren transportieren und dort wieder aufbauen. Bei den Maßen von 47 x 10 x 6,5 Metern erfolgte der Transport mithilfe von 20 Lkw, verladen wurde mit Staplern und einem Mobilkran. „Die größten Bauteile der Anlage waren die einzelnen Trocknersektionen von insgesamt drei Trocknerstrecken in der Maschine“, erklärt Röttgers. „Jeder dieser Trockner wiegt 4,5 Tonnen und misst 4 x 2,4 x 2,9 Meter – wegen dieser Überbreite mussten spezielle Lkw für den Transport eingesetzt werden.“

Den Abbau der ersten Beschichtungsanlage erledigte die WISAG im Januar. Nach nur zwei weiteren Monaten wurde der Wiederaufbau in Düren abgeschlossen, sodass bereits Ende März die ersten Produktionen wieder anlaufen konnten. „Mit der zweiten Beschichtungsanlage gestaltete es sich zunächst schwieriger – aufgrund der Corona-Pandemie stand die Demontage kurzzeitig auf der Kippe und unsere Arbeiten mussten nach hinten verschoben werden“, sagt der Niederlassungsleiter. Erst Ende April war es dem Industriedienstleister möglich, mit den Demontage-Arbeiten in der Schweiz zu beginnen. Trotzdem gelang es den Spezialisten der WISAG, die Anlage noch termingerecht abzubauen. Das war wichtig, da das Gelände in Bern rechtzeitig leergeräumt sein musste. Nun wurde die Anlage vorübergehend in Düren eingelagert und mit einer umfangreichen Dokumentation für den späteren Wiederaufbau versehen. „Einem erfolgreichen Auftragsabschluss steht also nichts im Weg“, erklärt Röttgers stolz.

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