WISAG übernimmt Stromversorgung für das Projekt IGNIS

Nach mehr als 53 Jahren Betrieb modernisiert die GML – Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen GmbH ihr Müllheizkraftwerk Ludwigshafen (MHKW). Zur Umsetzung hat die GML das Projekt IGNIS (lat. „Feuer“) ins Leben gerufen, welches sich mit der Planung, der Genehmigung und der Realisierung der verschiedenen Modernisierungsmaßnahmen beschäftigt. Mit dabei ist auch die WISAG Industrie Service Gruppe, einer der führenden Industriedienstleister Deutschlands, die mit der Lieferung und Montage der Kabel, der Kabeltragsysteme, der Beleuchtung, der Erdung und des Blitzschutzes sowie der Stromschienen betraut wurde.

„Aufträge im Kraftwerksbau sind trotz jahrzehntelanger Erfahrung immer mit Herausforderungen verbunden“, weiß Thorsten Flick, Niederlassungsleiter der WISAG Elektrotechnik in Mannheim. „Das liegt zum einen daran, dass die Anforderungen an die Dokumentation sehr hoch sind. Zum anderen muss die Koordination auf der Baustelle perfekt funktionieren, damit alle Gewerke Hand in Hand zusammenarbeiten können.“ Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um Modernisierungsmaßnahmen der Müllkessel. Zwei von drei der vorhandenen werden durch moderne ersetzt, ein dritter wird durch laufende Maßnahmen über die kommenden Jahre in seiner Lebensdauer verlängert.

Das Projekt hat für die WISAG Anfang des Jahres mit den ersten Planungsarbeiten begonnen, der Baubeginn ist für das letzte Quartal diesen Jahres geplant. „Wenn alles läuft wie erwartet, werden wir das Projekt Ende 2024 abschließen können“, so der Niederlassungsleiter. Nach den aktuellen Planungsarbeiten wird der Industriedienstleister das Projekt in vier sich teilweise überschneidenden Phasen bearbeiten: Zunächst ist die WISAG mit der Installation von Kabelwegen sowie dem Leitungsbau betraut. Im nächsten Schritt folgt die allgemeine Beleuchtung, im Anschluss ist der Industriedienstleister für Erdung und Blitzschutz verantwortlich. „Die letzte Phase besteht dann aus der Errichtung der Stromschienensysteme“, erklärt Flick. „In diesem Fall stellen wir neben der Ausführungsplanung auch die Werks- und Montageplanung und begleiten die Inbetriebnahme – entgegen des Standards nicht nur bei unserem Anteil, sondern auch bei der des Kessels.“

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