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Neuartiges Hygienesystem reinigt Lüftungsanlagen

Frankfurt am Main, 7. Oktober 2015 – Wir nehmen sie kaum wahr, doch sie umgeben uns täglich: Schadstoffe in der Luft. Besonders industriell produzierende Unternehmen kämpfen mit der Problematik. Die WISAG Industrie Service, einer der größten deutschen Industriedienstleister, setzt für ihre Kunden ein neuartiges Reinigungsverfahren für raumlufttechnische Anlagen ein.

Durch Maschinen und Fahrzeuge, die Bearbeitung von Werkstoffen oder den Einsatz von Kühlschmierstoffen gelangen kleinste Partikel in die Luft. Die Geruchs-, Staub- und Feinstaubbelastung betrifft neben Anwohnern in der Umgebung vor allem die Mitarbeiter am Arbeitsplatz. Ein permanent eingeatmeter Ölnebel beispielsweise kann zu ernsthaften Lungenkrankheiten oder allergischen Reaktionen führen – nicht zuletzt birgt er ein hohes Brandrisiko und verschmutzt das Abluftkanalsystem und damit die Umwelt. Um dem entgegenzuwirken, gibt es in Deutschland im Rahmen des Arbeitsschutzgesetzes Regelungen, die die Einhaltung bestimmter Luftgrenzwerte fordern. Die meist massiven Verschmutzungen zu entfernen, ist mit konventionellen Systemen allerdings sehr aufwendig und kostenintensiv. 

Das Hygienesystem der WISAG erzeugt automatisch geregelt Aktivsauerstoff und führt diesen kontinuierlich dem Lüftungssystem zu – den jeweiligen Gegebenheiten angepasst und optimal dosiert. So werden die zu reinigenden Bauteile wie Rohre, Kanäle, Filter, Schalldämpfer oder Brandschutzklappen desinfiziert. Die Zuluft wird dann vor Eintritt in die Innenräume zusätzlich noch mit Negativ-Ionen angereichert. Auf diese Weise lassen sich Schadstoffe aller Art im Kanalnetz, aber auch in den lufttechnisch versorgten Innenräumen erheblich reduzieren – und das dauerhaft aufgrund kontinuierlicher Bearbeitung.

„Das neue Verfahren bereitet die Außen- und Innenraumluft auf ein sehr hohes Qualitätsniveau auf, sodass dadurch an anderen Stellen Energie und Kosten eingespart werden können“, erklärt Mike Leiber, Leiter Geschäftsfeldentwicklung bei der WISAG. „Die Luftvolumenströme lassen sich beispielsweise reduzieren und Filterwechselintervalle verlängern.“

Die Spezialisten des Industriedienstleisters integrieren das passende Hygienesystem bei ihren Kunden innerhalb weniger Wochen. Sie prüfen zunächst vor Ort die Lüftungsanlagen und nehmen die Problemstellung auf. Anhand von Gebäudegrundrissen und Lüftungsplänen der betreffenden Bereiche können die Fachleute die Dimensionen, den idealen Einbauort und die notwendige Leistung der Sauerstoffaktivierungsanlage festlegen. „Wir stimmen die Installation des Systems auf die Kundenbedürfnisse ab und sorgen dafür, dass es ständig durch akkreditierte Institute mittels Probennahmen auf Funktion und Wirksamkeit überprüft wird“, so Mike Leiber.

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