Katjes Deutschland und WISAG kooperieren: Verlagerung der Produktionslinie nach Potsdam

Frankfurt am Main/Potsdam, 22. Oktober 2020 – Die Katjes Fassin GmbH + Co. KG (Katjes Deutschland) zentralisiert ihre Bonbonherstellung in Potsdam. Damit das dort ansässige Werksgelände dafür genügend Platz bietet, wurde es jüngst um einen Neubau erweitert, in den nun auch eine Bonbon-Produktionslinie aus Groß-Gerau gezogen ist. Den Auftrag für die Industriemontage erhielt die WISAG Industrie Service Gruppe, einer der führenden Industriedienstleister Deutschlands.

„Die zu verlagernde Bonbon-Produktionslinie hat eine Gesamtlänge von ungefähr 100 Metern und umfasst insgesamt vier Produktionseinheiten“, sagt Karsten Wülfrath, Serviceleiter der WISAG Produktionsservice. „Mithilfe dieser Einheiten werden die Rohstoffe vorbereitet, die Bonbons geformt und aufgeteilt sowie schließlich verpackt.“ Im Februar 2020 begannen die Montage-Experten der WISAG mit der Verlagerung der Linie von Groß-Gerau nach Potsdam. Kein unkompliziertes Vorhaben, da die Räumlichkeiten mit den Produktionsanlagen und sämtliche Transportwege zum Beladebereich sehr eng waren. „Die Anlagen wurden seit ca. 25 Jahren am Demontageort betrieben und stetig erweitert – das hat die Ansprüche an unsere Mitarbeitenden zusätzlich erhöht“, erklärt Wülfrath.

Zuerst zerlegte der Industriedienstleister die gesamte Produktionslinie in transportfähige Einheiten und kümmerte sich um den innerbetrieblichen Transport zum Verladeort. Sobald die Lkw in Potsdam angekommen waren, konnte die WISAG mit der Remontage fortfahren. Hierzu zählte das Abladen und der innerbetriebliche Transport zum neuen Standort. Dort wurde alles wieder aufgebaut und ausgerichtet. Nach ausführlichen Funktionstests erfolgte die Übergabe bzw. die Abnahme durch Katjes Deutschland. „Mit Ausnahme kleiner Platzprobleme wegen der Menge an zeitgleich verlagerten Komponenten lief die Remontage in Potsdam nach Plan“, freut sich Ronald Klose, Niederlassungsleiter der WISAG Produktionsservice. „Zum eigentlichen Auftrag kamen dann sogar noch interne Umzüge verschiedener Verpackungslinien als Zusatzleistung hinzu.“ Anfang Oktober konnte das Projekt pünktlich abgeschlossen werden.

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