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Zytostatika aus dem Container

Für die Herstellung von Medikamenten, Zytostatika und Parenteralia ist eine Vielzahl unterschiedlicher gesetzlicher Vorgaben einzuhalten. Laut den Normen und Vorschriften für die Zytostatika-Herstellung ist beispielsweise ein abgetrennter Herstellungsraum sowie ein Umkleideraum für das Personal erforderlich, die Fläche des Arbeitsraumes, in dem die Sicherheitswerkbank aufgestellt wird, muss mindestens zehn Quadratmeter, die Raumhöhe mindestens 2,5 Meter betragen. Weiterhin sollte die freie Bewegungsfläche nicht kleiner als 1,5 Quadratmeter und an keiner Stelle weniger als einen Meter breit sein. Um diese und weitere Richtlinien einhalten zu können, hat die Klinikapotheke der Gesundheitszentren Rhein-Neckar in Sinsheim die WISAG Industrie Service, einen der größten deutschen Industriedienstleister, mit der kompletten Errichtung einer Containerlösung auf dem Klinikgelände beauftragt. Die aseptische Herstellung für Zytostatika-Infusionslösungen für die Chemotherapie bei Krebserkrankungen wird hier zukünftig in einem separaten Modulgebäude hinter der Klinikapotheke erfolgen. 

„Die bisherige Klinikums-Apotheke konnte nicht entsprechend der aktuellen Apotheken-Betriebsverordnung umgebaut werden, da eine rund dreimonatige Unterbrechung der Zytostatika-Herstellung notwendig gewesen wäre. Dem Apothekenleiter Jürgen Heußer und seinem Team war es wichtig, bis zum Abschluss unserer Arbeiten durchgängig die Patienten mit Medikamenten versorgen zu können. Deshalb musste ein geeigneter neuer Produktionsort für die Zytostatika gefunden werden“, erklärt Fred Kühne, Projektleiter der WISAG Gebäude- und Industrieservice in Dresden. „Als beste Möglichkeit stellte sich schnell der Bau eines Reinraumcontainers hinter der Bestandsapotheke heraus.“

Fragen? Fred Kühne steht Ihnen gerne zur Verfügung:

fred.kuehne@wisag.de

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