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WISAG empfiehlt regelmäßige Netzanalysen

Solide Kenntnisse über die Vorgänge in elektrischen Energieversorgungsnetzen sind eine wesentliche Grundlage für eine ausfallsichere Produktion. Darüber hinaus stellen sie eine wichtige Voraussetzung für Anlagenerweiterungen und -umbauten sowie die Parametrierung von Schutzeinrichtungen dar. Immer wieder werden Energie-versorgungsnetze jedoch erweitert und umstrukturiert, ohne die Auswirkungen solcher Veränderungen einzukalkulieren. Im Fehlerfall zieht dies nicht nur Produktionsausfälle und Anlagenschäden, sondern möglicherweise auch Personenschäden nach sich. Um solche Szenarien zu verhindern, empfiehlt die WISAG Industrie Service Gruppe, einer der größten Industriedienstleister Deutschlands, die Durchführung regelmäßiger Netzanalysen und -berechnungen.

„Wir erleben es häufig, dass unsere Kunden nur unzureichende Kenntnisse über ihr Energieversorgungsnetz haben“, erklärt Markus Flaßhoff, Technischer Leiter der WISAG Elektrotechnik. „Teilweise ist es Unternehmen auch einfach nicht bewusst, welche Wichtigkeit das Wissen über entsprechende Daten hat – Netze werden seit Jahrzehnten erweitert oder umstrukturiert, ohne die Auswirkungen der Eingriffe im Blick zu haben.“ Ohne eine vorliegende Netzanalyse kann der Ausbau von Netzen zu vielfältigen und in der Ausführungsplanung nicht erkennbaren Fehlern führen, die im weiteren Verlauf Einschränkungen im Betrieb der technischen Anlagen, erhöhte Betriebskosten oder gar einen unsicheren Anlagenzustand verursachen können. Typische Fehler sind hierbei beispielsweise die Überschreitung der zulässigen Kurzschlussleistung durch zusätzliche Transformatoren, motorische Lasten und regenerative Erzeugungsanlagen, der ineffiziente Betrieb von Verteilungstransformatoren, die Überlastung von Versorgungskabeln sowie nicht-selektive oder zu langsame Abschaltungen im Fehlerfall.„Um typische Fehler zu vermeiden, sollten regelmäßige Netzanalysen durchgeführt werden, die Auskunft über die Kurzschlussverhältnisse im Netz gemäß DIN VDE 0102, die Lastverteilung sowie die zu wählenden Schutzparameter geben. Darüber hinaus informieren sie den Auftraggeber über die Selektivität des Netzschutzes, Abschaltbedingungen gemäß DIN VDE 0100-410 und -520 sowie die Dimensionierung des Kabelnetzes“, verdeutlicht Flaßhoff.

Fragen? Markus Flaßhoff steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung:
markus.flasshoff@wisag.de

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