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Auszeichnung für Knochenmarkspenderin bei der WISAG Gebäude- und Industrieservice
10.06.2011
Frankfurt am Main, den 10. Juni 2011 - Für eine Knochenmarkspende stellte sich im Februar dieses Jahres die 23-jährige Monika Seufert aus Nürnberg zur Verfügung. Die angehende Bürokauffrau bei der WISAG Gebäude- und Industrieservice Bayern GmbH wurde jetzt für ihren Einsatz mit einer Urkunde ausgezeichnet. Besonderer Dank galt auch ihrem Arbeitgeber, der sie für die Stammzellentnahme eine Woche von ihrer Tätigkeit freistellte.
Monika Seufert ist für eine an Leukämie erkrankte Frau aus Dänemark der sehnsüchtig erhoffte „genetische Zwilling". Durch ihre Spende schenkte die Auszubildende bei der WISAG Gebäude- und Industrieservice Bayern der 51-jährigen Leukämiepatientin eine neue Chance auf Leben. Für die Nürnbergerin, die sich bereits 2008 bei der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei registrieren ließ, steht außer Frage, sich als gesunder Mensch für solche einzusetzen, die in Not sind.
Vorbild für Kollegen
Stephan Weinen, Geschäftsführer der WISAG Gebäude- und Industrieservice Bayern, hatte Monika Seufert für die Knochenmarkspende freigestellt und ist beeindruckt vom Engagement seiner Auszubildenden: „Ich hoffe, dass sich noch mehr Mitarbeiter ein Beispiel an Frau Seufert nehmen. Die Urkunde der DKMS unterstreicht einmal mehr, wie bei Mitarbeitern der WISAG Tag für Tag die Werte des Unternehmens gelebt werden."
Eingriff erfolgt ambulant oder stationär
In 80 Prozent der Fälle kann ambulant gespendet werden, wobei die Stammzellen über ein spezielles Verfahren aus dem Blut gesammelt werden. Monika Seufert zählte zu den 20 Prozent, denen Knochenmark in einer Operation aus dem Beckenkamm entnommen wird.
Spenden ist lebensrettend
Allein in Deutschland findet immer noch jeder fünfte suchende Patient, der auf eine Spende angewiesen ist, keinen passenden Spender. Für viele ist die einzige Überlebenschance die Übertragung gesunder Stammzellen eines Fremdspenders. Im günstigen Fall findet sich ein passender Spender unter 20.000, im ungünstigen Fall keiner unter Millionen. Daher kann die Aufnahme in eine Spenderdatei, wie der DKMS zum Beispiel, lebensrettend sein.


