WISAG sorgt für hygienesicheren Betrieb

Frankfurt am Main, 24. August 2017 – In der vergangenen Woche ist die 42. Bundes-Immissionsschutzverordnung, der das Kabinett im März dieses Jahres zustimmte, in Kraft getreten. Sie regelt die bessere Kontrolle von Kühltürmen, Verdunstungsanlagen sowie Nassabscheidern. Mit der Verordnung macht der Gesetzgeber Vorgaben für einen hygienisch einwandfreien Betrieb – durch strengere Betreiberpflichten soll das Risiko einer Verkeimung in Kühltürmen minimiert werden. Die WISAG Industrie Service Gruppe, einer der größten Industriedienstleister Deutschlands, unterstützt ihre Kunden dabei, alle Anforderungen für einen hygienesicheren Betrieb zu erfüllen.

Brust- und Kopfschmerzen, Husten, Schüttelfrost und hohes Fieber –Legionellen verursachen beim Menschen unterschiedliche Krankheitsbilder, von grippeartigen Beschwerden bis hin zu schweren Lungenentzündungen. Die Bakterien finden aufgrund der vorherrschenden Temperaturen insbesondere in künstlichen Wassersystemen wie Wasserleitungen in Gebäuden gute Wachstumsbedingungen. In Ablagerungen und Belägen des Rohrsystems können sich die Legionellen besonders gut vermehren. Um das Risiko einer Gesundheitsgefährdung zu minimieren, ist nun die 42. Bundes-Immissionsschutzverordnung in Kraft getreten.

„Unter anderem wurde eine Meldepflicht für Verdunstungskühlanlagen eingeführt“, erklärt Sebastian Briel, Geschäftsfeldmanager der WISAG Gebäude- und Industrieservice in Langenfeld. „Zusätzlich müssen die Anlagen regelmäßig alle fünf Jahre durch einen Sachverständigen überprüft werden.“ Eine Überschreitung des zulässigen Höchstwerts an Legionellen von 10.000 KBE pro 100 ml muss künftig unverzüglich der zuständigen Landesbehörde gemeldet werden. „Wir unterstützen unsere Kunden gerne bei der Anpassung ihres Betriebs auf die neue Verordnung und der Erfüllung aller Anforderungen für einen hygienesicheren Betrieb mit sinnvoller Instandhaltungsstrategie“, so Briel abschließend.

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