Ausgezeichnete WISAG 2016

Newsletter

Melden Sie sich jetzt für den WISAG Service Newsletter an und erhalten Sie regelmäßig und kostenlos die neuesten Informationen.

Jetzt anmelden

Ansprechpartner-
und Standortsuche

Standort suchen Ansprechpartner suchen
Bitte klicken Sie auf einen Suchbereich (Ansprechpartner oder Standorte)

Es macht Spaß, sich bei, für und mit WISAG zu bewegen! Überzeugen Sie sich selbst. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

Zu den Stellenangeboten

WISAG saniert den Radarturm Hooksielplate

14.03.2017

WET radarturm HooksielplateSie sind rund um die Uhr im Einsatz: Eine Kette von Radartürmen in der Nordsee überwacht und sichert die vorbeiziehenden Schiffe. Die WISAG Industrie Service Gruppe installierte auf der 1976 erbauten Radarstation Hooksielplate nun eine neue Stromversorgung. Die Lage des Radarturmes etwa fünf Kilometer vor dem Außenhafen Hooksiel am Nordausgang des Jadebusens im Meer stellte Arbeiter und Material vor besondere Herausforderungen.

„Da die Radarstation notwendig für die Überwachung des Schiffverkehrs in der Jade und vor der deutschen Bucht ist, muss ständig eine redundante Stromversorgung gewährleistet sein“, fasst Rafael Stolz von der Fachgruppe Nachrichtentechnik des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts in Wilhelmshaven zusammen. „Große Öltanker und Containerschiffe befahren dieses Seegebiet, um die Hafenanlagen in Wilhelmshaven anzufahren. Zur Überwachung werden die Daten der Radaranlage Hooksielplate über Richtfunkstrecken einem zentralen Rechenzentrum und von dort an die angeschlossenen Leitstellen, die Verkehrszentralen, weitergeleitet.“ Doch die gesamte elektrotechnische Einrichtung war in die Jahre gekommen und musste ausgetauscht werden. Damit dies schnell und problemlos geschehen konnte, stellten die Experten des Industriedienstleisters vor Beginn der Arbeiten am Radarturm einen neuen Versorgungscontainer fertig. Dieser wurde unter anderem mit einer 6 kV-Mittelspannungsanlage mit 50 kVA-Trafo und einer 50 kVA-Netzersatzanlage mit Tagestank ausgestattet. Nach der Demontage der Altanlagen wurde der 3,5 Tonnen schwere neue Container mit einem Schwimmkran auf die Containerplattform verbracht, die etwa auf halber Höhe des 57,5 Meter hohen Turms angebracht ist. Neben dem Stromversorgungscontainer sind hier noch weitere Container zur Aufnahme elektronischer Anlagen und Geräte untergebracht.

„Nachdem der alte Stromversorgungscontainer ausgebaut war, mussten wir zunächst die Tragkonsolen neu konservieren, bevor der neue Container eingebaut werden konnte“, so Stefan Offermann, Leiter Anlagenbau der WISAG Elektrotechnik Nord. „Da die bisherige Netzersatzanlage im auszutauschenden Stromversorgungscontainer untergebracht war, haben wir ein mobiles Notstromaggregat eingesetzt, damit die verkehrssichernden Systeme weiterhin funktionierten. Dabei musste die Stromversorgung bei Netzausfall automatisch auf die Netzersatzanlage umschalten. Das Netz wird dafür ständig überwacht, und beim Ausfall oder einem Spannungseinbruch startet sich das Stromaggregat von selbst. Ist die Störung behoben, wird die Versorgung wieder auf das öffentliche Stromnetz umgestellt. Nachdem das Notstromaggregat die Stabilität der Spannung überwacht hat, schaltet es sich automatisch ab.“

Fragen? Stefan Offermann steht Ihnen gerne zur Verfügung:
stefan.offermann@wisag.de